Sie sind hier:

Erfahrung von Felippe Clemente – Frankfurt

Experiencia - Relatorio Out_Nov 2015 - FelippeMeine Erfahrung mit dem Jugendtreffen im November 2015
(Felippe Clemente)

Im Juli 2015, machte mich der Meister des Johrei Centers in Frankfurt für die Jugendlichen Mitglieder in Deutschland, verantwortlich. Ich war wirklich sehr glücklich und sehr emotional berührt über diese Aufgabe, aber die erste Herausforderung war: wie sollen wir Aktivitäten mit Jugendlichen durchführen, die in verschiedenen Städten in ganz Europa verteilt wohnen?
Ich war auch verantwortlich für die Jugendlichen in Brasilien, aber alle Jugendlichen, die mit dem Johrei Center in Verbindung standen und an den Aktivitäten teilnahmen, wohnten entweder in der gleichen Stadt oder in der Nähe. Hier wohnten jedoch einige Jugendliche sogar 600 Kilometer weit entfernt.
Also ging ich zum Altar des Johrei Centers und fragte Meishu-Sama was ich jetzt am besten tun kann. Dadurch kam ich plötzlich auf die Idee Kommunikationsmittel, wie Webex, Whatsap und E-Mails zu benutzen, um uns gegenseitig austauschen zu können. In dieser Zeit starteten dann unsere Vorbereitungen für das Jugendtreffen im November. Während der Webex-Konferenzen (ein Online-Gruppentreffen), die wir jeden Mittwoch durchführten, nutzten wir die Zeit um uns über das Programm und die Aktivitäten des Jugendkongresses zu unterhalten. Somit folgten die Aufgaben des Meisters, wir bereiteten verschiedene Bereiche des Events vor, indem wir jede Woche unsere Fortschritte mit Hilfe einer Präsentation, die wir über Web-Ex den anderen präsentierten um sie über den aktuellsten Stand zu informieren. Über Whatsapp sprachen wir alle zusammen im Einklang die neue Praxis des Sonen, dies taten wir 30 Tage lang jeden Tag, welches uns viel Kraft gab und uns immer mehr vereinte um unsere Aufgabe, das Jugendtreffen vorzubereiten, gut zu meistern.
Im Oktober 2015 bat mich der Meister es ihm gleich zu tun, indem wir jeden Morgen die Praxis des Sonen und das Gebet Amatsu-Norito sprechen und dabei mit allen Vorfahren der Mitglieder und Nicht-Mitglieder kommunizieren und sie alle zu diesem speziellen Gottesdienst miteinbinden. Mit dieser Hingabe fühlte ich mich meinen Jugendkollegen immer näher und spürte eine familiäre Bindung in mir wachsen, weil obwohl wir physisch diese große Distanz hatten, waren wir trotzdem immer in Kontakt.
Somit nahmen unsere Vorbereitungen langsam ein Ende, und eine Woche vor dem Event hatten wir schon das ganze Material zusammen was wir benötigten. In dieser Woche fing ich langsam an etwas nervös zu werden, aber es war eine gute Nervosität, da schon alles vorbereitet war.
Am 31. Oktober und 1. November liefen die Aktivitäten, harmonisch und im Einklang, ab. Dieses Gefühl der Nervosität verflog sofort und wurde mit einem Gefühl der Glückseligkeit ersetzt, dieses Geschenk, diese Erlaubnis, mit diesen Menschen zusammen für Meishu-Sama unseren Meister dienen zu dürfen.
Samstagvormittag hielt ich meinen Vortrag über meine Erfahrungen der Verbreitung von Johrei in Europa und ich war sehr zufrieden für Gott in einem Land nützlich zu sein, indem ich die Kultur und die Sprache nicht kannte. Nachmittags hatte ich dann die Möglichkeit am Kalligraphiekurs und an der Teezeremonie teilzunehmen. Momente in denen ich die japanische Kultur näher kennenlernen durfte. Zum Ende des Events, lobten viele Besucher die Vorbereitungen der Jugendlichen und waren sehr zufrieden mit dem Event und dem Vorfahrengottesdienst.
Am Sonntag fuhr ich dann mit einem so starken Gefühl der Glückseligkeit nachhause, wie ich es noch nie in mir gespürt hatte und nicht wusste, dass so ein Gefühl überhaupt in mir steckt. Ich lächelte ununterbrochen (einige Menschen in der U-Bahn schauten mich sogar an und dachten bestimmt ich wäre total bekloppt), mein Herz war ruhig und mit viel Licht gefüllt. Ich bin mir sicher, dass dieses Gefühl durch meine Vorfahren verursacht wurde, die die Möglichkeit hatten mit mir gemeinsam diese Aufgabe zu meistern.
Ich danke Gott und Meishu-Sama für diese Gelegenheit nützlich für diese große Aufgabe zu sein. Jeden Tag, bevor ich die Wohnung verlasse, spreche ich meine Gebete und rede zu Meishu-Sama: „Dass alle meine heutigen Handlungen von dir und nicht von mir ausgehen. Ich bin deine rechte Hand.”Genau das Fühle ich, wenn ich an die Aktivitäten mit den Jugendlichen in ganz Europa denke: „dass war alles Ihr Verdienst, Meishu-Sama, seien Sie versichert, deine rechte Hand“.

Vielen Dank